Kandidatur: Fokus auf Beruf und Nationalrat

Regierungsratskandidatur: Fokus auf Beruf und Nationalrat

 

Ich würde sehr gerne für die Grünen in den Wahlkampf steigen und als Regierungsrat die Nachhaltigkeit in unserem wunderbaren Kanton voranbringen. Doch folgende zwei Gründe sprechen gegen eine Kandidatur zum jetzigen Zeitpunkt:

  1. Neue berufliche Herausforderungen: Im April durfte ich als Senior Business Developer bei South Pole einsteigen. Damit kann ich ausgewählte Unternehmen beim Klimaschutz und der Nachhaltigkeit direkt unterstützen. Im Mai wurde ich zudem zum Präsident des Verbands der Abfallverwertungswirtschaft gewählt. Hier habe ich die Chance einen konkreten Beitrag zur Kreislaufwirtschaft zu leisten. Diese zwei neuen beruflichen Chancen möchte ich packen, bevor ich eine nächste Herausforderung angehe. Wenn ich mich heute in ein Regierungsratswahlkampf stürzen würde, könnte ich diesen beruflichen Herausforderungen nicht gerecht werden.
  2. Beitrag im Nationalrat: Umweltthemen haben wieder enorm an Bedeutung gewonnen. Das zeigt sich schon nur an den zahlreichen Initiativen und angedrohten Referenden. Beim Natur, Landschaft- und Gewässerschutz wie auch bei beim Betrieb der AKWs müssen Verschlechterungen abgewendet werden. Bezüglich Pestizide und Tierhaltung braucht es bessere Lösungen. Den Klimaschutz müssen wir massiv beschleunigen. Und von der Kreislaufwirtschaft sind wir noch weit entfernt. Hier kann ich mit meinem Wissen, meiner Erfahrung, meinem Netzwerk und meiner Motivation im Parlament einen Unterschied machen. Deshalb bringe ich auch für die Grünen und die Umweltanliegen in den nächsten vier Jahren in Bern den grösseren Beitrag als ich das im Regierungsrat könnte.

Deshalb bin ich nach reiflicher Überlegung zum Schluss gekommen, dass ich mich (noch) nicht zur Verfügung stelle. Wenn ich ein Wahlkampf mache, dann richtig. Aber dafür kann ich zum jetzigen Zeitpunkt meine neuen beruflichen Herausforderungen nicht bereits zurück stellen. Und in den nächsten vier Jahren kann ich im Nationalrat mehr bewirken, als bei einer allfälligen Wahl in den Regierungsrat.

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  • Andreas Jakob
    followed this page 2018-08-02 18:10:49 +0200

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