Arbeitslosigkeit, Trump und Quartier-Feeling

In der Schweiz ist die Arbeitslosigkeit gemäss jüngstem Sorgenbarometer die grösste Sorge. Deshalb ist es wichtig aus dem US Wahlkampf zu lernen und bessere Antworten auf die Globalisierung zu präsentieren, als dies Hillary machte.

Dass sich viele Arbeiter/innen von Hillary abwendeten, hat auch mit ihrem Einsatz für mehr Freihandel zu tun. Ein Freihandel der zwar in der Theorie mehr Wohlstand bringt, aber in der Realität für viele Menschen mehr Stress bedeutet. Die rasche Globalisierung, verlangt rasche Anpassung. Wer nicht genug flexibel ist, sich nicht weiterbildet riskiert rasch einmal seine Arbeitsstelle.

Erst einmal ist klar zu stellen, dass die Globalisierung nicht per se gut ist. Wo sie den Menschen mehr schadet als nützt ist sie mit geeigneten Massnahmen einzuschränken. Der Freihandel darf nicht dazu führen, dass unsere Unternehmen und Bauern durch Öko- und Sozial-Dumping aus dem Markt gedrängt werden. Deshalb braucht es unter anderem die Fair-Food-Initiative. Und die Personenfreizügigkeit darf nicht dazu führen, dass hier Menschen ihre Stelle verlieren. Deshalb machen aktuell im Parlament diskutierte Massnahmen wie ein Vorrang für inländische Arbeitslose (ob Ausländer oder Schweizer) Sinn.

Schliesslich werden in einer immer globaleren Welt die lokalen Wurzeln wichtiger. Ein Ort wo man sich zuhause fühlt. Ein Quartier das funktioniert. Während sich das früher aufgrund der Kleinräumigkeit der Wirtschaft von alleine ergab, braucht es heute politische Unterstützung. Dazu leisten beispielsweise die Quartierzentren einen wichtigen Beitrag. Oder auch Mindestanteile für gemeinnützige Wohngenossenschaften wie in Kalkbreite, Hunzinkerareal und bald auch Greencity bringen das Quartier-Feeling zurück.

 


Für mehr Gemeinschaft und Langfristigkeit!

Meine 1.-August-Rede an der Bundesfeier in Erlenbach gestern Abend.


Damit wir nicht wie die Osterinsulaner enden..

In der folgenden Präsentation gebe ich eine detaillierte Begründung für ein Ja zur Grünen Wirtschaft. Der Vortrag ist aber in acht Kapitel unterteil, wer z.B. nur Präsentation der Initiative oder Gegenargumente hören will kann einfach auf entsprechenden Teil springen.

 


Votum für eine national einheitliche Anti-Littering Norm

Für eine saubere oder dreckige Schweiz? Es ist eine Sauerei, dass sich der Nationalrat für letzteres entschieden hat und Littering auch weiterhin in der Schweiz nicht generell untersagt werden soll. Auch wenn ich mit meinem Votum (siehe Video) mit Appell an SP, SVP und FDP wohl noch die eine oder anderen überzeugen konnte, reichte es am Schluss leider nicht und das Parlament weigerte sich mit 96 gegen 86 schon nur auf die Vorlage einzutreten.


Panamapapiere: Eine Frechheit, welche korrigiert werden muss

«Diese Frage ist eine Frechheit, das hat weder Hand noch Fuss!», das musste ich mir von FDP-Präsidentin Petra Gössi anhören, als ich fragte, ob ihre Firma auch in Panama Briefkastenfirmen betreue. Eine Woche später bestätigte die «NZZ am Sonntag» meinen Verdacht. Petra Gössis Anwaltskanzlei hatte auch mindestens 2 Briefkastenfirmen in Panama. Eine ernsthafte Frechheit ist, dass, wer Macht und viel Geld hat, keine Steuern zahlen muss.

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Zürisäcke auf (statt im) Niederflurcontainer: Was tun?

Eine nachbarschaftliche Anregung für ein sauberes Zürich.
Ok, das Video war nicht ganz so geplant. Aber es zeigt sich, dass sogar eine gröbere Verstopfung der Niederflurcontainer (bei richtigem Vorgehen) gelöst werden kann.

PS: Ein Dank an meine (Kamera-)Frau.


Schweizer AKWs fahrlässig wie eine Zitrone auspressen?

Mein Votum im Nationalrat zum skandalösen Entscheid die ENSI-Sicherheitsmarge zu streichen:

 


Energiestrategie schützt AKW-Betreiber statt Bevölkerung

Die Energiestrategie wurde als Reaktion auf den AKW-Unfall in Fukushima vom Bundesrat lanciert und wurde früh als Atomausstieg gefeiert. Zu früh. Was der Nationalrat gestern verabschiedet hat, schützt nicht Bevölkerung vor den AKW-Risiken. Vielmehr werden AKW-Betreiber vor den betriebswirtschaftlichen Folgen ihrer Fehlinvestitionen geschützt.

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