Beispiele zur Nachhaltigkeit aus Zürich

Ich habe unterschiedlichste Beispiele im ganzen Kanton Zürich dokumentiert, welche zeigen, dass eine nachhaltige Entwicklung möglich. Solche Unternehmen, Schulen und Projekte sollten unterstützt und verstärkt werden.

Hast du Ideen was sonst noch dokumentiert werden sollte? Notiere die Vorschläge für weitere Beispiele einfach unten auf der Webseite.

 

Hybridsolarzellen an der ZHAW Wädenswil: Chancen für Wirtschaft und Lehre

Energiewende ist eine Chance für die Wirtschaft. Das zeigt das Beispiel der Swiss Made Hybrid-Solarzellen in ZHAW.

Solarkraft statt Kohlebergwerk in Horgen

Welche Energie in die Vergangenheit gehört und Zürich keine wirtschaftlichen Chancen mehr bietet und welche Energie zur Zukunft gehört, zeigt Horgen exemplarisch. 1947 wurde das Kohlebergwerk stillgelegt. Heute hat es eine grosse Solaranlage auf seinemDach installiert.

Testfahrt mit Elektroauto von Mobility

Mobility bietet heute auch Elektroautos an. Auf einer Testfahrt habe ich das Fahrzeug und Vorteile für die Reduktion der Umweltbelastung erläutert.

Produktion von Elektro-Lastwagen in Fehraltorf: Saubere Technologien eine Chance für Zürich

Im Zürcherischen Fehraltorf gibt es eine sehr innovative Firma, welche praktisch alles verstromen kann. Mit Erfolg: die E-FORCE ONE AG produziert nun u.a. für Coop elektrische 18-Tönner. Damit ist sie die einzige Produzentin von "Schweizer Lastwagen“. Neue, innovative aber dennoch verlässliche Produkte entwickeln ist eine Stärke der Schweiz und besonderes von Zürich.

Recycling-Unternehmen in Hinwil: Wertvolle Arbeitsplätze dank Wiederverwertung

Die Grüne Wirtschaft schafft wertvolle lokale Arbeitsplätze, bringt Wertschöpfung und schont die Umwelt. Das zeigt auch der Besuch bei Keller Recycling AG in Hinwil. Ich sprach mit dem Geschäftsführer, Joel Keller, auch über den Vorteil der Sammelpflicht.

Sativa Pflanzenzucht in Rheinau: Zentraler Beitrag zu einer gentechfreien Landwirtschaft

Für eine gentechnikfreie, umweltfreundliche, unabhängige und regionale Landwirtschaft braucht es auch entsprechendes Saatgut. Die Sativa Pflanzenzucht im Zürcher Weinland leistet hier wertvolle Arbeit. Martin Ott hat mir beim Besuch am Beispiel "Rüebeli" erläutert, was die Herausforderungen sind und wie Form und Geschmack richtig gekreuzt werden müssen.

Impact Hub in den Viaduktbögen: Innovation dank sauberen Technologien

Eine "Brutstätte" für Start-ups ist wichtig für eine innovative und wettbewerbsfähige Wirtschaft. Interessant ist, dass sehr viele Start-ups saubere Technologien, Produkten und Dienstleistungen entwickeln. Für diese Start-ups sind bessere politische Rahmenbedingungen für die Energiewende und Grüne Wirtschaft wichtig, damit sie ihre Produkte auf dem Schweizer Markt weiterentwickeln und zur "Exportreife" bringen können.

UrbanFarmers im Technopark: Frisches Gemüse und Fisch vom Dach?

Das Konzept von UrbanFarmers: Durch Kombination von Gemüsezucht mit Fischhaltung wird eine umwelt- und tierfreundliche Produktion von Lebensmitteln ermöglicht. Mit dieser Technologie kann auf geringster Fläche hochwertige Nahrung produziert werden. Die Idee entstand an der ZHAW Wädenswil und wurde am Impact Hub Zürich weiterentwickelt.

Arealüberbauungen Hunzikerareal und Greencity: Nachhaltigkeit konkret

Das Hunzikerareal ist ein Paradebeispiel für die Verbindung von ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Anliegen. Es zeigt auch, dass die Genossenschaft eine interessante Organisationform für eine nachhaltigere Wirtschaft ist. Dass auch mit einem Investor dank klaren Vorgaben viel für die Nachhaltigkeit getan werden kann, zeigt die Überbauung „Greencity“.

Gemeinschaftsgarten in Meilen: Mehr Gemüse und mehr Nachbarschaft

Essen schmeckt besser, wenn man es selber zubereitet. Der Gemeinschaftsgarten in Meilen ermöglicht den Anwohnern die Gemüseproduktion von der Saat bis zur Ernte zu unterstützen. Solche Gärten sind hochproduktiv, tragen zu einer funktionierenden Nachbarschaft bei und reduzieren lange Transportwege. Sie sollten deshalb politisch unterstützt werden

Baden im Greifensee: Lebensqualität dank Umweltschutz

In der aktuellen Debatte geht der Wert des Umweltschutzes für die Lebensqualität verloren. Die Lebensqualität ist auch für den Wirtschaftsstandort zentral. Denn wegen der Lebensqualität wollen viele gute, motivierte Arbeitnehmer und mit ihnen ihre Unternehmen in der Schweiz bleiben. Wie der Gewässerschutz zur Lebensqualität beiträgt, zeigt das Beispiel Greifensee, welches ich während des „Giro di Züri“ dokumentiert habe.

Auswirkung der Klimaerwärmung im Züri-Oberland: Wenns für Bäume zu schnell geht

Die Klimaerwärmung führt zu einer grossen Belastung für die Landwirtschaft. Das sieht man auch im schönsten Obstgarten der Schweiz. Obstbäume werden über 200 Jahre alt. An die drohende rasche Klimaerwärmung können sie sich aber nicht anpassen. Ein weiterer Grund den Klimaschutz zu verbessern.

Töss Renaturierung: Mehr Artenvielfalt und mehr Erholungsqualität

Gewässerschutz schafft mehr Lebensqualität und schützt einheimische Arten wie den Eisvogel. Das zeigt, die Renaturierung der Töss. Aus einem "langweiligen", begradeten Fluss, welcher wenig Erholungsqualität und wenig Lebensräume für einheimische Fische und Vögel bietet, entsteht dank Renaturierung eine vielfältige, wunderschöne und ökologisch wertvolle Flusslandschaft. Die zweite Etappe zur Renaturierung der Töss wurde leider auf die lange Bank geschoben, weil heute am falschen Ort gespart wird.

Moränenlandschaft oberhalb von Herrliberg und Hochstamm-Garten in Winterthur

In der Schweiz verschwinden immer mehr intakte Kulturlandschaften. Ich habe zwei exemplarische Beispiele im Kanton besucht und mit Anwohnern gesprochen.

Nur weil es für die Gemeinde Herrliberg etwas billiger wäre, das Gewerbezentrum im Grünen, statt innerhalb der Siedlung zu schaffen, sollte hier der Biswind, eine wertvolle Moränenlandschaft verschwinden. Ähnlich verhielt es sich in Gotzenwil, wo Kulturland und ein wunderschöner Hochstamm-Obstgarten hätte zubetoniert werden sollen.

Genau wegen solchen Entscheiden geht unsere Kulturlandschaft verloren. Zum Glück konnte in diesen beiden Fällen die Fehlentscheidung abgewendet werden. Doch ähnliche Fehlentscheide drohen anderswo, deshalb muss der Schutz des Kulturlandes verbessert werden.

 

 

Kühe im Zürcher Weinland: Ein gelungenes Beispiel für artgerechter Haltung

Im ersten Video zeigt mir Martin Ott, dass Kühe soziale Wesen sind, mit denen man bereits über die Körperhaltung kommunizieren kann. Im zweiten Video erläutert Martin Ott, wie ein artgerechter Kuhstall idealerweise aussieht und weshalb dieser gar nicht mehr kostet.

im Züri-Unterland: Eine wichtige „Oase“ für Zug- und Brutvögel

Danke dem Neeracherried leistet der Kanton Zürich auch punkto Vogelschutz einen wichtigen Beitrag. Erfreulich ist, wie hier eine Lösung zur Verlegung der Strasse gefunden wurde, welche heute das Ried in drei Teile zerschneidet.

Zeigt 2 Reaktionen

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  • commented 2016-05-02 22:15:42 +0200
    Sehr geehrter Herr Girod, Vielen Dank für Ihr Engagement. Aus meiner Sicht sollte die Nachhaltigkeit keinen Halt vor der Textilindustrie machen. Soziale und ökologische Missstände sind Produkte der Fast Fashion. Ein Pendant dazu liefert, wie der Name das vermuten lässt, die Slow Fashion. Führend dabei sind meist junge Startup’s. Beispiele gibt es mehr als genug. Auf www.getchanged.net finden Sie die meisten. Schweizer Brands sind z.B. Erfolg, Naturaline, Rotauf, Outfitters of Change, Tarzan, selfnation, etc… Gerne mache ich Sie bez. Gebäude und ökologischer Nachhaltigkeit auf ein spez. Objekt in Maladers aufmerksam. Dieses Gebäude ist energieautark, benötigt lediglich 1-2 Ster Holz zum Kochen und Heizen, und das in Graubünden. Elektrischer Strom wird per PV-Anlage erzeugt und vor Ort zwischengespeichert. Ein neuer Aspekt der sozialen Nachhaltigkeit liefert das Wohnprojekt “Lindenbach in Obfelden” von dem Büro Architektur-Fabrik.
    Evt. wäre auch ein Beitrag über Weiterbildungen im Bereich Nachhaltigkeit sinnvoll. Sie könnten verschiedene Schweizer Studiengänge vorstellen. So den MAS EnBau im nachhaltigen Bauen (Hochschule Luzern) oder CAS/DAS nachhaltige Entwicklung (Uni Bern)… Herzlichen Dank für Ihre Kenntnisnahme. Freundliche Grüsse Tobias Ammann
  • commented 2016-04-20 12:14:05 +0200
    Die Bauweise von “2226” in Lustenau, das sollte Schule machen.
    Keine Heizung, keine Kühlung, keine Lüftung = keine Kosten!
    (beim Bau und über die ganze Lebensdauer des Gebäudes)
    Und dann noch ein Permakultur-Gemüsegarten auf dem Dach und Mehrere ums Gebäude herum. :-)

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