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"Sündenfall Abfall" - Arena vom 10.05.13 (SRF) PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 12. Mai 2013 um 09:18 Uhr

 

 

In der Arena diskutieren:

Nora Steimer, Geschäftsführerin «IG saubere Umwelt»

Ursula Wyss, Gemeinderätin Stadt Bern, SP

Bastien Girod, Vizepräsident Grüne, Nationalrat Grüne/ZH

Gregor Rutz, Nationalrat SVP/ZH, Präsident «IG Freiheit»


 
Vortrag beim WWF Glarus - 21.05.2013 PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 24. April 2013 um 11:37 Uhr

Umweltschutz macht glücklich

Im Anschluss an die Hauptversammlung des WWF Glarus, werde ich einen Vortrag darüber halten wieso engagierte Menschen glücklicher sind. Hier die Details zur Veranstaltung:

Dienstag, 21. Mai 2013, im Hotel Glarnerhof, Glarus, Gobelinsaal
Hauptversammlung ab 19:00 Uhr, Vortrag "Umweltschutz macht glücklich" ab 20:00 Uhr.

 

Würde mich über ein paar weitere Gäste natürlich sehr freuen.

Beste Grüsse

 


 
Stellungnahme zum AKW-Aus nach 50 Jahren (Tagesanzeiger vom 09.04.2013) PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 11. April 2013 um 06:29 Uhr

Da das UREK die AKW-Laufzeit auf 50 Jahre befristen will, hier meine Stellungnahme dazu (www.tagesanzeiger.ch):

Die Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie des Nationalrates (Urek) will die Laufzeiten der Schweizer Atomkraftwerke geregelt befristen, und zwar auf 50 Jahre. Der Vorschlag soll der Initiative der Grünen, die eine Laufzeit von 45 Jahren fordert, als indirekter Gegenvorschlag gegenübergestellt werden, wie die Urek mitteilt.

«Die Motion ist ein wichtiger Schritt vorwärts, damit zeichnet sich erstmals ein Konsens ab, dass Open-End-Laufzeiten, wie sie der Bundesrat vorgeschlagen hat, gefährlich sind und auch den Steuerzahler teuer zu stehen kommen», sagt Grünen-Nationalrat Bastien Girod im Gespräch mit Tagesanzeiger.ch/Newsnet.

Allerdings ist die Kommissionsmotion nicht breit abgestützt. Sie wurde lediglich mit 12 zu 10 Stimmen bei einer Enthaltung angenommen. Eine Minderheit hält weiterhin an einem unbefristeten Betrieb der AKW fest, wie die Urek weiter mitteilte.

«Bei einer Differenz von unter 5 Jahren ...»

Konkret will die Urek, dass die AKW-Betreiber nach 40 Jahren ein Betriebskonzept vorlegen müssen, welches den «sicheren Betrieb der Anlage für weitere maximal zehn Jahre ausweist». Aufgrund des Konzepts soll die Aufsichtsbehörde eine Betriebsfreigabe bis 50 Jahre erteilen können. Heute kann ein AKW unbefristet betrieben werden, solange seine Sicherheit gewährleistet ist.

Zum Thema Rückzug der Initiative sagt Girod: «Die Motion regt eine Begrenzung bei 50 Jahren Laufzeit an. Das ist sicher ein grosser Fortschritt. Unsere Initiative verlangt 45 Jahre, was schon ein Kompromiss ist, da AKW auf 30 bis 40 Jahre Laufzeit konzipiert wurden. Bei einer Differenz von unter 5 Jahren könnte ein zweiter Kompromiss und damit ein Rückzug der Initiative meiner Meinung nach Sinn machen. Aber dazu müsste ich noch einige grüne Kollegen und die Umweltverbände überzeugen, welche ja 40 Jahre verlangen.»

50 oder 45 Jahre Laufzeit

Die Atomausstiegsinitiative der Grünen, verlangt nebst dem Verbot von Atomkraftwerken konkrete Abschaltzeitpunkte für die fünf bestehenden Reaktoren. Beznau I als ältester soll ein Jahr nach Annahme der Initiative heruntergefahren werden, die übrigen Atomkraftwerke nach 45 Jahren Betriebsdauer.

Der Bundesrat hingegen möchte der Ausstiegsinitiative seine Energiestrategie 2050 als indirekten Gegenvorschlag gegenüberstellen. Zwar teilt er mit den Initianten das Ziel des Ausstiegs aus der Atomenergie. Anders als die Initianten will er aber die AKW in Betrieb lassen, solange sie sicher sind.

Hickhack um Entsorgungsfonds

Mit 16 zu 5 Stimmen bei 4 Enthaltungen beschloss die Urek eine weitere Kommissionsmotion zu den Zahlungsmodalitäten in den Stilllegungs- und Entsorgungsfonds (SEFV). Mit der Motion verlangt die Kommission vom Bundesrat, diese zu ändern. Verbleibende Einlagen in den Fonds sollen nach der Ausserbetriebnahme eines AKW von den Betreibern gestaffelt getätigt werden können.

Damit arbeitet die Kommission gegen eine jüngst von ihrem Rat mit 112 zu 63 Stimmen verabschiedete Motion, die verlangt, dass die AKW-Betreiber die nötigen Mittel nach 40 Betriebsjahren in den Stilllegungs- und den Entsorgungsfonds eingezahlt haben. Der Nationalrat wollte damit verhindern, dass die Steuerzahlenden für die Stilllegung der AKW aufkommen müssen.

Das Gesetz sieht vor, dass der Rückbau der Atomkraftwerke mit Geldern aus dem Stilllegungs- und dem Entsorgungsfonds finanziert wird. Geäufnet wird dieser von den AKW-Betreibern. Ende 2011 lagen 4,3 Milliarden Franken im Fonds, kosten wird der Rückbau nach Berechnungen der AKW-Betreiber-Organisation Swissnuclear über 11 Milliarden.

Kritik an Renditeerwartungen

Damit fehlen aktuell 7 Milliarden Franken. Laufen die AKW 50 Jahre lang, werden noch 2,5 Milliarden in die Fonds fliessen. Der Rest soll aus den Erträgen der Fonds-Anlagen kommen.

Die hohen Renditeerwartungen werden allerdings weitherum kritisiert. Der Bundesrat betont in seinen Antworten auf entsprechende parlamentarische Vorstösse jeweils, der Bund gehe nebst einer Rendite von 5 Prozent auch von einer Teuerungsrate von 3 Prozent aus. Daraus resultiert eine Realverzinsung von 2 Prozent. Derzeit prüft der Bund jedoch eine Anpassung der Vorgaben, wie der Bundesrat im Februar festhielt. (cpm/wid/sda)

Quelle: Tagesanzeiger-Online vom 09.04.2013


 
Spannende Woche im Nationalrat PDF Drucken E-Mail
Montag, den 18. März 2013 um 12:43 Uhr

 

In der vergangen Wochen haben wir in Bern über zwei wichtige Themen welche ich schon lange begleite debattiert. Einerseits die Cleantechinitiative und andererseits auch wieder zur Energiewende.
 
  • Für die Cleantechinitiave habe ich ein ausführliches Votum gehalten, welches hier zu finden ist: www.parlament.ch. Leider hat der Rat die sinnvolle Initiative abgelehnt.
  • Im Anschluss daran haben Christian Wasserfallen und ich noch vor der Kamera zu den Pro und Contras Stellung genommen. und Hier geht's zum Video!
  • Ebenfalls zur parlamentarischen Initiative: Freigabe der Investitionen in erneuerbare Energien ohne Bestrafung der Grossverbraucher, habe ich ein Votum abgegeben.
 

 
Und hier noch etwas Lustiges aus der Rubrik "Blocher meint!"
BLOCHER: Herr Girod, ich habe mir Ihre drei Strategien notiert, ich habe zugehört. Die erste Strategie: Kernkraftwerke ersetzen. Ist das eine Strategie? Nehmen Sie doch den Duden zur Hand, Sie müssen ja nicht weit gehen. Eine Strategie ist "ein genauer Plan zur Erreichung eines Zieles unter Einschluss sämtlicher Faktoren, die der Zielerreichung entgegenwirken".
 
GIROD: Herr Kollege Blocher, vielen Dank für die Belehrung, was eine Strategie ist. Es freut mich, dass Sie an der Energiedebatte so engagiert teilnehmen. Meine Frage: Ich verstehe nicht, wieso sich die SVP für den Import ausländischer Energie und gegen die Verwendung einheimischer Energie einsetzt?
 
BLOCHER: Herr Girod, Sie wissen auch: Von allen Auslandabhängigkeiten ist die mit der Kernenergie verbundene die geringste. Uran können Sie relativ lange lagern, jedenfalls besser als Öl und Gas usw.; das wissen Sie auch.
 
BADRAN: Geschätzter Herr Kollege Nationalrat Blocher, erlauben Sie mir eine Gegenbelehrung: Was eine Strategie ist, das kann man in einem Lexikon nachlesen und nicht in einem Duden. Was wiederum in einem Lexikon und was in einem Duden nachgelesen werden kann, steht wiederum in einem Lexikon.
 

 
Alt-Bundesrat Blocher scheint die Ereignisse nicht ganz verdaut zu haben, auf Teleblocher hat er sich nochmals dazu geäussert. Nachstehend im Blog meine Replik dazu.

 


 

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Lektorat: Hugo Ramseyer
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pirol.org, Lea Schmidt
Br., A5, ca. 240 S.
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  • Inge Votava 20.04.2012 19:26
    zur morgigen Wahl
    Guten Abend Herr Girod Noch ein älteres Semester (1944), das hofft, dass Sie morgen gewählt ...
     
  • Bruno Pfister 20.04.2012 01:29
    AKW, 2. Sprecher Tele Züri
    Sehr geehrter Herr Girod Ich möchte mich bei Ihnen für ihren Einsatz für die Sicherheit und die Umwelt ...
     
  • Springt-Duss 19.04.2012 19:09
    Wahl Präsidium
    Guten Abend Herr Girod Die GP steht vor einer wichtigen Wahl. Ein Wechsel im Präsidium steht an. Wenn ...
     
  • Hopgrom 10.01.2012 22:26
    Was heisst genau was?
    Wir sollten doch mal sehen, um was es hier genau geht?! Um die sogenannte Zauberformel! Ich will mal ...
     
  • Frau G. 12.09.2011 06:46
    Wegweisung der Stapo ZH, führte auch zu Stripteas
    Exakt. Genau als Bestrafung habe ich das auch erlebt. Völlig frustrierte Polizisten und dazu ...

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